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zum Verein. Warum hat der TuS so wenig Zuschauer? An überhöhten
Eintrittspreisen wird es kaum liegen. Hat man - abgesehen von aufsteigen
- überhaupt Möglichkeiten, nicht nur in Derbys die Hütte
voll zu haben?
Carlo:Dadurch, dass wir vor 4 Jahren gar keine
Mannschaft hatten, ist das Interesse am Fußball in Lügde
gesunken. Auch ist der Weg zum Rambergstadion doch sehr weit. Ich
gehe davon aus, dass wir mehr Zuschauer haben, wenn die Spiele wieder
in der Emmerkampfbahn stattfinden. Auch kommen in Zukunft viele Jugendliche
in die Herrenmannschaften, deren Eltern selber Fußball gespielt
haben und deren Großeltern ebenfalls Interesse am Lügder
Fußball haben.
Gutes Stichwort, denn der Umzug in die Emmerkampfbahn ist ja das
nächste große Projekt des Vereins. Wie kam es eigentlich
zu dieser Idee? Was waren die Gründe, den tollen, vorbildlichen
Rasenplatz am Rambergstadion aufgeben zu wollen?
Carlo: Die Emmerkampfbahn steht für Tradition
und ist die eigentliche Heimat des Lügder Fußballs. Der
Weg für die Zuschauer ist nicht so weit, und der Sportplatz -
dann ohne Laufbahn - wird eine bessere Atmosphäre und Stimmung
garantieren. Vergleichbar mit dem Unterschied eines richtigen Fußballstadions
und einer Allzweckarena mit Laufbahn. Durch diesen Bau, der neue Umkleidekabinen
beinhalten wird, haben wir dann auch auf diesem Gebiet optimale Möglichkeiten.
Wie weit sind die Planungen diesbezüglich
fortgeschritten?
Carlo: Wir befinden uns in den Vorgesprächen mit der Stadt. Unsere
Planung für die Umkleidekabinen steht. Die Erneuerung / Rekultivierung
des Sportplatzes ist Sache der Stadt. Auch hier sind erste Aktivitäten
im Gange. Zunächst muss jedoch die Decke der Umgehungsstraße
geschlossen werden und die ausführende Firma Strabag den Bereich
freigeben.
Inwieweit beteiligt sich die Stadt Lügde
an diesem Vorhaben?
Carlo: Wie gesagt, wir befinden uns in Vorgesprächen.
Wie verteilen sich überhaupt die immenden Kosten für das
Projekt?
Carlo: Die Stadt wird sicherlich einen Großteil der Kosten übernehmen.
Ausschlaggebend für den erfolgreichen Abschluss des Projektes
ist jedoch die Eigenleistung, die wir von TuS Seite aus bringen müssen.
Hierzu hoffen wir jedoch auch auf die Unterstützung unserer einheimischen
Unternehmen.
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